Themen

Hier findest du erste Informationen zu frauenspezifischen Menschenrechtsverletzungen:

  • Vorenthaltung von Bildung für Mädchen und Frauen
  • Zwangsheirat und „Ehrenmode“
  • Häusliche Gewalt
  • Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen
  • Frauenhandel und Zwangsprostitution
  • Weibliche Genitalverstümmelung
  • Säureattentate

 

Vorenthaltung von Bildung für Mädchen und Frauen

Frauen leiden nach wie vor in vielen Teilen der Welt darunter, dass ihnen Bildung verwehrt bleibt. So sind laut Unicef zwei Drittel der rund 875 Mio. Analphabeten weiblich. Dabei hat keine andere Investition so positive und weitreichende Auswirkungen auf die Entwicklung einer Gesellschaft, wie die Förderung der Bildung der Mädchen. Frauen mit Schulbildung heiraten meist später, bekommen weniger Kinder und können diese besser versorgen. Nicht zuletzt schützt Bildung Mädchen vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gefahren wie AIDS.

 

Zwangsheirat und “Ehrenmode”

Als Zwangsheiraten gelten jene Ehen, die gegen den Willen mindestens einer der beiden Partner geschlossen werden. Die davon abzugrenzende arrangierte Heirat wird zwar von Verwandten initiiert oder von Ehevermittlern arrangiert, aber im Einverständnis der Ehepartner geschlossen. Die Kinderheirat kann ebenso als Form der Zwangsehe bezeichnet werden, da sie nicht durch Entscheidung mündiger Ehepartner zustande kommt.

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Verbrechen im Namen der „Ehre“ sind solche Verbrechen, die an Mädchen und Frauen begangen werden, die angeblich die „Ehre“ der Familie oder Gemeinschaft beschädigt haben. Zur „Wiederherstellung der Ehre“ wird der betroffenen Frau Gewalt angetan oder sie wird ermordet. Frauen, von denen vermutet wird, dass sie etwas getan haben, das als „unehrenhaft“ angesehen wird, erhalten keine Möglichkeit, sich zu verteidigen.

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Häusliche Gewalt

Familiäre Gewalt ist in allen Teilen der Welt die häufigste Form der Gewalt, die Frauen erleben. Die Familie und das Zuhause, für viele der Inbegriff von Frieden und Sicherheit, sind für Millionen Frauen ein Ort des Leidens, wo ihnen Missbrauch, Folter und sogar Tod drohen. Weltweit wird mindestens eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen, zum Geschlechtsverkehr gezwungen oder anderweitig sexuell missbraucht. Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um Familienmitglieder oder Bekannte der Frau.

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Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen

Im ehelichen und privaten Umfeld sind Ursachen für sexuelle Gewalt häufig Machtstreben, egoistischer, ungezügelter Sexualtrieb des Mannes oder auch eine psychische Störung. Machtstreben, Drang nach Kontrolle und Stärke sind in der Regel auch die Gründe für –nicht sexuell geprägte- Misshandlungen.

In Kriegssituationen werden Frauen nicht nur misshandelt, weil sie Frauen sind, sondern auch aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, Volksgruppe, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, sozialen Status oder Alters. Es geht also nicht um Sexualität, sondern um Macht, Unterdrückung und Herrschaft.

 

Frauenhandel und Zwangsprostitution

Als Frauenhandel wird das Anwerben, Entführen oder Verschleppen von Frauen aus ihren Heimatländern bezeichnet, um diese im Ausland mit Hilfe von Gewalt, Bedrohung oder Drogen für sexuelle Handlungen aber auch für ausbeuterische Arbeiten zu missbrauchen. Vom Menschenhandel sind alle Geschlechter betroffen, jedoch dominiert der Handel mit jungen Frauen in die Zwangsprostitution.

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Weibliche Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalbeschneidung (engl.: Femal Genital Cutting, FGC) oder weibliche Genitalverstümmelung (engl.: Femal Genital Mutilation, FGM) bezeichnet die teilweise  oder vollständige Entfernung der äußeren Genitalien der Frau. Dies geschieht meist, wenn die Betroffenen junge Mädchen sind.

Weltweit sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation bis zu 140 Millionen Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Etwa drei Millionen kommen allein in Afrika jährlich hinzu, die dem Risiko eines solchen Eingriffs ausgesetzt sind – was 8.000 Frauen und Mädchen pro Tag entspricht.

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Säureattentate

Säure ist in Südostasien eine billige Waffe – ein Becher Autobatteriesäure über Kopf und Körper des Opfers gegossen reicht aus, um ein Leben zu zerstören. Allein in Bangladesh werden jedes Jahr etwa 200 Frauen und junge Mädchen nach Angaben der regierungsunabhängigen „Acid Survivors Foundation (ASF)“ Opfer dieser brutalen Form von Gewalt. Die Täter sind meist junge Männer, deren Heiratsanträge oder sexuelle Annäherungsversuche abgelehnt wurden. Ihre Bestrafung fällt, wenn überhaupt, gering aus.

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